Kommentar zur "Kassensturz" Sendung

Kommentar vom 15.11.2019

und am Ende setzt sich die Wahrheit doch durch...
Am 8. Januar 2019 hat der "Kassensturz" (Redaktor Magnus Renggli) im Schweizer Fernsehen einen Bericht ausgestrahlt, der unsere Firma und mich persönlich in Verruf gebracht hat. 

Die vom Kassensturz vorgebrachten Anschuldigungen haben wir entschieden zurückgewiesen und darauf Beschwerde eingereicht.
Mit grosser Genugtuung und Erleichterung haben wir vom Urteil der UBI* vom 8. November 2019 Freitag erfahren.


Gericht hat den "Kassensturz" wegen der Sendung über uns gerügt !

Aus dem Urteil ging hervor, dass der "Kassensturz" die minimalsten journalistischen Pflichten verletzt hat.

* Die UBI (Unabhängige Beschwerde Instanz), ist eine vom Parlament eingesetzte Kommission die überprüft, ob rundfunkrechtliche Bestimmungen verletzt wurden. Deren Entscheide kann nur noch das Bundesgericht umstossen.


Obwohl wir wissen, dass die allergrösste Mehrheit unserer Kunden und Freunde fähig sind, sich eine eigene Meinung zu bilden und den "Kassensturz" Bericht zumindest angezweifelt haben, fällt uns dank dem Urteil ein grosser Stein vom Herzen.

Hier einige Links zu Presseberichten über das Urteil:
1.  http://www.kleinreport.ch/news/ubi-watsche-gegen-kassensturz-und-srf-news-93526/
2.  https://www.nzz.ch/feuilleton/medien/ubi-ruegt-kassensturz-beitrag-ueber-schikanoesen-chef-ld.1520873
3.  https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-77008.html

4.  Link zum Bericht der ZürichseeZeitung als PDF


Persönliche Anmerkung:

Der "Kassensturz" und insbesondere der Redaktor Magnus Renggli feiern sich unaufhörlich als die Retter der Gerechtigkeit. Mehrfach wöchentlich decken sie skandalöse, dubiose und was auch immer für böse Firmen  oder Menschen auf. Teils zu Recht, oft auch der Quote zuliebe. Ich persönlich ertrage diese Art Berichterstattung schon seit mindestens 20 Jahren nicht mehr.

Nun deckt ein offizielles Gericht die Missstände beim "Kassensturz" auf und verurteilt diesen. Und wie ist deren Reaktion ? Keine. Null. Nada. Einfach totschweigen. 

Fehler zu machen soll erlaubt bleiben, wie man diese danach korrigiert, deckt den Charakter auf. 

Ich erwarte keine 20 minütige Entschuldigungs-Show, aber ein öffentliches und ernstgemeintes Sorry sollte schon drinliegen.

Liebe Grüsse,

Didier Rodelli




Kommentar vom Januar 2019

An unsere Kunden, Geschäfts-Partner und Freunde

In der Sendung «Kassensturz» vom 8.1.2019 wurden mir, als Inhaber der Ametista folgende Handlungen vorgeworfen:

 1. Kündigungen vordatieren zu wollen, 2. eine Arbeitnehmerin zu nicht vertraglich vereinbarten Arbeiten zu zwingen sowie 3. eine Mitarbeiterin zu überwachen.

Wie hat Kassensturz recherchiert ?

Am 17.12.2018 erhielt ich von Magnus Renggli vom Kassensturz eine schriftliche Aufforderung mich zu Anschuldigungen von zwei vormaligen Mitarbeiterinnen zu äussern. Meine Stellungnahme habe ich am 19.12.2018 schriftlich abgegeben. Mit dem Hinweis, dass ich mich nur kurz fasse, weil meine Mutter nach kurzer Krankheit am 8.12.2018 verstorben ist und das ich zwei Arbeitstage vor Weihnachten keine Zeit und Kraft für ein Interview finde. Immerhin hat Kassensturz kondoliert.

Anschliessend habe ich von Kassensturz nichts mehr gehört. Niemand vom Kassensturz hat je mit mir persönlich gesprochen. Auch wurden die Fakten vor Ort nie überprüft. Einfach null Recherche.

Meine schriftliche Stellungnahme wurde in der Sendung ins lächerliche gezogen, die Behauptungen der vormaligen Angestellten jedoch ungeprüft übernommen. Wäre auch nur ein Beweis vorhanden, so stünde der Richter vor der Türe und nicht der Kassensturz.

Die Ametista wurde vor knapp 26 Jahren gegründet und verhält sich stets gesetzeskonform. Auch zum aktuell heiklen Thema «Überwachung/Sicherheit» wird auf die Wahrung der Persönlichkeitssphäre aller Mitarbeitenden gebührend Rücksicht genommen. Alles ist mit allen Mitarbeitern abgesprochen und wurde bisher von allen anderen Mitarbeitern auch gutgeheissen und verstanden.

D. Rodelli